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Amazon Drive Unlimited – KDLP
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Amazon Drive Unlimited

Amazon Drive Unlimited

Amazon macht gerade viel Werbung für Amazon Drive und vor allem für die unlimited Version. Also ohne Begrenzung des Speichers. Bisher war es für Prime Mitglieder schon mölglich diverse Foto-Datei-Formate ohne Speicherbegrenzung hochzuladen. Für den Rest gab es 5 GB frei.

Ich habe mich mit dem Amazon Drive nicht auseinander gesetzt, da ich immer mit meinem Synology NAS eine gute Lösung hatte. Aber auch da neigt sich der Speicher dem Ende zu und vor allem habe ich dort sehr viele alte Projekte die ich nicht mehr adhoc benötige, aber ich lösche keine RAW Daten und eigentlich auch so manceh Edits will ich behalten. Also brauch ich eine Lösung.

Amazon Drive kann man 3 Monate kostenlos testen, das habe ich vor einer Woche gemacht und seit dem läuft der Sync auf das Drive. Ich synce mein komplettes NAS dorthin, das kann das Synology NAS mit der Anwendung „Cloud Backup“ somit läuft das auch ohne großes zu tun.

Die erste Ernüchterung folgte aber sehr schnell. Amazon Drive bietet nur einen Upload von 1,4 Mb/s. Das ist natürlich bei über 1,5 TB nicht gerade viel. Für eine laufende Synchronisation mag das ok sein, aber um erst mal auf Laufend zu kommen braucht es Geduld. Mein Anruf bei der Amazon Drive Hotline war auch kurios, als ich nachfragen wollte ob es eine Limitierung bei Amazon gibt. Der Support war super schnell, aber hatte keine Ahnung von der Technik.
Nach einer Stunde kam eine Mail mit folgendem Inhalt.

Average Download 14.1 Mb/s
Max Download  21.8 Mb/s
Average Upload 2.63 Mb/s
Max Upload  4.51 Mb/s

Es wird also deutlich, dass man dort eindeutig eine Limitierung bei Up- und Download vornimmt. Meine 1,4 MB/s sind zwar unter dem Average, aber ich denke das aktuell auch wirklich viel Traffic läuft, da man kostenlos testen kann.

Ich werde das nun mal laufen lassen und hoffe dann in naher Zukunft ein Update zum Betrieb machen kann.

Das OnlinePortal oder Nutzerinterface ist eine feine Sache. Sehr schnell und vorallem sind alle Funktionen einfach zu erreichen. Freigeben kann man Dateien und Ordner, wobei dafür immer ein sehr langer amazon Link erstellt wird. Es gibt keine Short URL Funktion, was ich etwas schade finde.

Bei Bildern, auch .nef, wird eine Vorschau gerendert die man im Portal sieht. Das ist natürlich eine feine Sache um mal schnell ein Bild zu suchen und freizugeben.

Alles in Allem ist Amazon Drive einen Versuch wert und wer keinen eigenen Speicher hat, vor allem auch ein Backup, kann für 70 EUR die sorglos Version bekommen. Natürlich gibt es für 70 EUR auch Alternativen.

Zum Abschluss, um gleich die üblichen Vorwürfe zu entkräften. Ich habe Amazon Drive nicht kostenlos erhalten und auch keine Geld oder Sachleistungen.

Fragen ? – Ab in die Kommentare !!

kim.dela.pix
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