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Spiegellos Glücklich? – KDLP
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Spiegellos Glücklich?

Spiegellos Glücklich?

Vor ein paar Jahren war es nicht denkbar, das wir uns mal auf Kameras einlassen die so winzig sind und vor allem die keinen Spiegel mehr haben. Aber der Markt hat sich verändert. Auch dank einiger bekannter Fotografen die diese Produkte gerne gepusht haben. Diese Influencer sind natürlich auch gerne von der Industrie genutzt um einen Umschwung zu erreichen.
Olympus seiner Zeit mit den OMD – Modellen hat schon wirklich ein gutes Marketing eingesetzt um vorwärts zu kommen. Fotografen wie Patrick Ludolph oder auch Martin Krolop haben das Ganze gepusht. Die Playgrounds von Olympus waren sensationell und ein top Idee. Auf der photokina wurden damals Unmengen an OMD verliehen und die Speicherkarte gab’s geschenkt. Sogar mit Branding.
Olympus hat aktuell wieder ein wenig den Anschluss verloren, die EM5-MKII ist zwar eine kleine Weiterentwicklung gewesen, die EM1 ist aber komplett stehen geblieben. Kein 4K Update, keine weiteren Verbesserungen, dafür aber ein Gerücht über eine EM1-MKII. Das finde ich schade, denn das Modell wurde als Flagship verkauft und kann schon heute nicht mal im Ansatz einer Sony A7 oder gar A7R und schon zwei mal nicht einer Fuji XT-2 das Wasser reichen.
Canon wird auf Sicht auch in den Markt drücken und da kann man mit wirklich krassen Geschichten rechnen.
Aber wird man damit glücklich. Viele Fotografen, wie ich auch, haben sich eine Spiegellose eben als zweiter oder gar dritte Kamera gekauft um sich das mal anzuschauen, aktuell wechseln immer mehr Leute das komplette System. Da wird die Nikon oder Canon gegen eine Fuji oder Sony getauscht. Oftmals sieht man an den Bildern keine wirklichen Unterschiede, oder wie in einem Fall finde ich die Bilder sogar viel geiler.
Technisch bieten die Spiegellosen natürlich viele Spielereien die eine DSLR nicht bieten kann. Zum Beispiel die direkte Anzeige im elektronischen Sucher, wie das Bild mit der eingestellten Verschlusszeit, Belichtung und ISO aussehen wird. Das sind zwar nur grobe Darstellungen, aber gerade für Anfänger bietet das eine große Hilfe.
Für die geübten Fotografen sind aber schnelle Änderungen auch möglich zum Beispiel durch Gradationskurven die direkt am Display eingestellt werden können.
Die Filter, welche zum Beispiel in der EM1 enthalten sind, finde ich  grauenhaft. Damit kann man einen Einsteiger vielleicht zwei Monate begeistern.

Der Markt der Spiegellosen wir aber auf jeden Fall zunehmen und die Flut der „Fotografen“ wird größer werden. Denn fotografieren wird noch einfacher und technisch gestützter. Mich trifft das nicht mehr, ich bin raus aus dem Business, aber ich denke für aktive Fotografen, welche nicht zu den TOP50 gehören wird das Verhandeln um Preise noch herber.

Für mich ist die EM1 ein „ImmerDabeiTeil“ das man einfach mitnehmen kann und das gute Bilder liefert, so lange man genug Licht hat. Auf Sicht werde ich mir aber auch mal die neueren Cams anschauen, ob da nicht vielleicht was dabei ist, oder Olympus bleibt dran und begeistert mich mit einer guten EM1-MKII 🙂

Vielleicht noch eine kleine Frage zum Schluss, kann man mit diesen Kameras glücklich werden, auch im professionellen Segment? – Meiner Meinung nach, ein klares Ja. Auflösung und Qualität stehen den DSLR in nichts mehr nach und der Fotograf kann mit weniger Gewicht (an der Kamera) einfach besser arbeiten.

Fragen ? Anmerkungen? Kommentare sind willkommen!

Einige Bilder von der Photokina 2014 mit  der Olympus EM1

kim.dela.pix
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