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Leben mit Amazon Echo Alexa – KDLP
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Leben mit Amazon Echo Alexa

Leben mit Amazon Echo Alexa

Seit heute ist Amazon Echo bzw. Alexa im freien Verkauf bei Amazon. Bisher war Alexa in Europa nur gegen Einladung bzw. sogar nur in einigen Ländern bestellbar.
Wir hatten das Glück und Alexa wohnt seit zwei Wochen bei uns zuhause. Wir nehmen auch an der Amazon Feldstudie zu Amazon Alexa teil und freuen uns schon an der Weiterentwicklung mitwirken zu können.

Wie kommt Alexa ?

Nach der Bestellung war Alexa schnell bei uns. Unscheinbar in einer kleinen Box. Alexa mit ein wenig Papierkram und
Stromkabel. Das war es schon. Ich war ein wenig überrascht, dass es so wenig drum herum gab.

 
Set-Up.

Das Setup erfolgt mit der Alexa App, welche für Android und iOS zur Verfügung steht. WLAN ist obligatorisch, wobei Alexa auch eine sehr guten Empfang hat, wo andere Geräte gerne mal aussteigen. Bei uns hat das Setup zwei Anläufe gebraucht, beim ersten Versuch hatte sich das Gerät ein wenig verschluckt.

Erste Schritte

Zugegeben die Funktionen von Alexa sind umfangreich und es gibt sehr viele so genannte Skills, welche Alexa noch mehr Möglichkeiten erlernen lassen. Wir haben uns erste mal mit einer Fragestunde an Alexa gewandt. Was sofort auffällt, Alexa spricht wirklich wie ein Mensch. Es ist ein kein Vergleich zur Sprachausgabe von manchen PC’s die sich noch sehr blechern antworten. Alexa kann viele und wenn es nur der Timer für den Tee ist.

Was geht Alexa?

Da wir einige Geräte im Haus haben welche direkt mit Alexa funktionieren haben wir uns daran gemacht diese mit ihr zu verbinden. Dies geht in der Alexa-App ratzfatz. Bei uns waren es die Philipps Hue Lights und myfox Security. Bei den Hue Lights hat es ein wenig gedauert, bis ich verstanden hatte wie Alexa die Räume (bei uns 3) ansteuern kann. Auch die Helligkeit kann Alexa ändern. Farben waren bei uns nicht möglich. Diese Funktion wird aber bestimmt noch kommen.

Die myfox Security Alarmanlage ging in der Einrichtung auch sehr schnell und einfach. Jedoch entpuppte sich hierbei das erste Mal ein wirkliches Manko von Alexa. Man kann nicht einfach sagen „Alexa deaktiviere den Alarm“. Es muss eine Floskel benutzt werden, welche Alexa dazu bringt das richtige Skill zu nutzen. „Alexa frage myfox den Alarm zu deaktivieren“. Das ist für deutsche Ohren sehr merkwürdig und vor allem nicht verständlich, da man die Lampen ohne diesen Satzbau steuern kann.

Im weiteren Verlauf habe ich auch mein Auto mit Alexa verbunden, was auch reibungslos ging. Aber leider zur Steuerung wieder die umständliche und ungewöhnliche Satzkonstruktion benötigte.

IFTTT

Wir nutzen IFTTT schon lange für andere Dinge und auch für die Hue Lights war IFTTT eine gute Sache. Alexa kann von Haus aus auch mit IFTTT umgehen. Also haben wir das Ganze mal konstruiert und können nun mit dem Befehl „Alexa, trigger [Name der Aktion]“ auch komplette Abläufe realisieren. Zum Beispiel ein ausschalten aller Lampen und aktivieren des Alarmsystems. So kann man mit drei Worten wirklich schnell ins Bett gehen.

Verstehst du mich ?

Alexa versteht einen sehr gut. Anfangs habe ich nach dem Aktivierungswort (lässt sich auch ändern) „Alexa“ immer kurz gewartet. Meine Frau brachte mich dann drauf, das man das nicht muss. Man kann den Satz einfach durchsprechen.

Als wir abends Besuch hatten, sprach unser französischer Gast Alexa mehrfach auf Französisch an, damit konnte Alexa nichts anfangen, sie scheint sehr deutsch zu sein. Auch Englisch war nicht möglich, was zu lustigen Äußerungen von Alexa führte. Myfox spricht Alexa immer „mühfox“ aus. Das ist schon komisch, bei einem Gerät das eigentlich English im „Blut“ hat.

 

Funktionen

Ich will hier nicht eine sehr lange Liste an Befehlen auflisten, diese findet man auch im Internet en Masse. Zum Beispiel hier. Aber die Frage nach dem Wetter, oder auch der aktuellen Dauer für die Fahrt zur Arbeit sind schon feine Sachen. Oder auch einfach mal kurz eine Frage zu einem Thema stellen und eine gute Antwort erhalten ist top.

Musik

Da Amazon Echo auch ein Speaker ist, kann man damit auch sehr angenehm Musik hören. Dienste wie Amazon Music oder Spotify und TuneIn sind bereits möglich und funktionieren super. So kann man einfach eine Playlist starten oder auch nur ein Genre wählen. Alexa versteht einen auch während der Musikwiedergabe, so kann man auch leiser, laut oder ausschalten.

Was für mich ein kleines Manko ist, dass man keine Integration von SONOS geschafft hat. Der Lautsprecher von Amazon Echo ist gut, aber um richtig Musik zu hören wäre es toll gewesen wenn man mit Alexa die Sonos Anlage hätte steuern können. Aber auch hier kann man sich auf mehr freuen. Amazon und SONOS haben bereits eine Partnerschaft angekündigt und werden dann hoffentlich auch bald integriert werden.

Fazit

Für mich ist Alexa mittlerweile ein Teil der täglichen Kommunikation. Wenn Sie mir morgens die Nachrichten erzählt, oder mir Informationen rüber gibt, Termine durchsagt oder oder oder. Die Möglichkeiten haben mich erstaunt. Die bereits genannten komischen Formulierungen sind wirklich das Einzige was ein wenig komisch ist, aber darüber kann man aus meiner Sicht hinwegsehen.

Wer Geräte im Haus hat die mit Alexa funktionieren, wird viel Spaß haben. Wer nur Amazon Echo nutzen will, sicher auch, wobei der die Home Automation per Sprache einfach ein absolutes Main Feature ist.

kim.dela.pix
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