Instagram ist gar nicht mal so neu, aber im letzten Jahr hat sich einiges verändert. Instagram hatte die chronologische Sortierung ein wenig über Bord geworfen, natürlich auch zum Nutzen der bezahlten Werbung in der App. Aber gut, jedes Unternehmen will Geld verdienen. Würde mir Instagram gehören, ich würde das auch machen 😉
Was sich jedoch massiv ausbreitet ist das Product Placement. Auf youtube konnte man das Ganze schon sehr massiv beobachten und auch den Ärger den es darum immer wieder gab. Product Placements sind bezahlte “Spots” für Marken und Hersteller. Bei Instagram betreiben dieses Business dann so genannte Influencer und verbreiten mit Fotos Klamotten, Schmuck und so weiter. Der Markt lohnt sich, denn Instagram ist sehr verbreitet.

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Wenn man sich anschaut wie viel Aktionen am Tag auf Instagram passieren, ist es nur logisch, dass sich Unternehmen dort präsentieren. Phänomene wie Lisa und Lena, zwei Mädels die musical.ly Videos auf Instagram stellen und damit Millionen von Likes und natürlich enormer Reichweite erzielen sind keine Einzelfälle.

Mittlerweile versuchen auch eher konservative Unternehmen sich in Social Media und auch in Instagram. Teils leider nur mit mäßigem Erfolg, weil einfach das Verständnis und der Zugang fehlen. Erfolgreich auf Instagram sind eben meist gut aussehende Menschen die in irgendeiner Form einen Trigger auslösen. Das geht aber nur wenn diese Menschen authentisch sind. Es gibt zum Beispiel eine Instagramerin die sich mit authentischen Posts und vor allem eine guten Präsenz einen echten Martkwert aufgebaut hat. Wer schauen, clickt auf Caro E. Mittlerweile betreibt sie auch noch einen Blog und im Grunde vermarktet sie frei heraus Produkte und Marken. Aber auf eine sympatische und vor allem völlig unaufdringliche Art. Natürlich ist sie nicht mit Häßlichkeit gestraft und viele werden Looks nachshoppen in der Hoffnung genau so auszusehen. Aber selbst wenn sich dann jemand nur besser fühlt, weil er den Look trägt, ist das doch nicht schlecht.
Markenpräsenz auf freundschaftlicher Basis könnte man sagen.

Instagram und weitere Dienste werden immer wichtiger werden, da bin ich mir sicher. Aber wie lange der Hype und vor allem die Vermarktungschancen erhalten bleiben, steht auf einem anderen Blatt. Neben Sponsoring-Werbung nur noch Product Placements im Stream zu sehen, macht auf Dauer auch keinen Spaß, selbst wenn die handelnden Personen wie aus dem Ei gepellt aussehen. Denn auch nach 50 Jahren steht ein Grundsatz immer noch fest – Sex sells!

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